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Mehr und mehr beschäftigen wir uns damit, was wir essen, kaufen Bio-Lebensmittel und versuchen gesünder zu leben. Über unsere Haut, die das größte Organ unseres Körpers ist, nehmen wir ebenfalls eine Vielzahl an Stoffen in unseren Körper auf.
Daher sollte man insbesondere für die tägliche Anwendung auf Inhaltsstoffe wie Mikroplastik, Parabene, Aluminium, Konservierungsstoffe, Hormone, synthetische Duftstoffe, etc. verzichten. Alles was unsere Haut aufnimmt findet sich in unserem Körper wieder. Je älter wir werden, desto höher steigen die Konzentrationen, da viele dieser Stoffe nicht abgebaut werden können.
Viele der genannten Stoffe sind als krebserregend anerkannt und zunehmend versuchen auch konventionelle Kosmetikprodukte darauf zu verzichten.
Der Begriff Naturkosmetik ist bisher nicht eindeutig rechtlich definiert oder geschützt. Bereits im Jahr 1993 schlug das Bundesgesundheitsministerium eine Definition vor. Unter anderem enthielt diese eine Beschränkung der zugelassenen Konservierungsstoffe sowie die Forderung, dass alle verwendeten Rohstoffe „pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs“ sein sollten. Im Jahr 2000 legte auch der Europarat eine Definition vor. Die pflanzliche, tierische oder mineralische Rohstoffherkunft, die Vermeidung gesundheitsgefährdender Verunreinigungen und die Beschränkung der Verarbeitung auf physikalische, mikrobiologische und enzymatische Methoden bilden die Basis dieser Definition.
Im Jahr 2013 hat die Weltgesundheitsorganisation den Einsatz von hormonell wirksamen Chemikalien, die zum Beispiel in Verpackungen stecken, als globale Bedrohung bezeichnet. Bei Untersuchungen des BUND enthielt im Jahr 2014 jedes vierte Kosmetikprodukt verdächtige Stoffe, wie bestimmte Parabene oder chemische UV-Schutzfilter.
Insbesondere WALA und Dr.Hauschka verfolgen einen ganzheitlichen anthroposophischen Ansatz. Der Mensch ist Teil eines großen Kreislaufs und nur der achtsame, nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt, den Ressourcen und anderen Lebewesen ist verantwortungs- und respektvoll.
Längst haben Naturkosmetik-Produkte ihr angestaubtes Reformhaus-Image hinter sich gelassen. Dies liegt an innovativen Entwicklungen und unserer wachsenden Sensibilität den Thema Nachhaltigkeit und Ökologie gegenüber. Natürlich aber auch daran, dass Marken, wie z.B. Dr.Hauschka aus ihrem „Dornröschen-Schlaf“ aufgewacht sind und längst kein Geheimtipp mehr von Super Models sind.